„FUNKTIONIEREN“ – Dokumentarfilm

Datum/Zeit
Date(s) - 12. Oktober 2017
12:00 - 15:00

Veranstaltungsort
Initiative zur sozialen Rehabilitation

Kategorien


Vorführung des Dokumentarfilms „FUNKTIONIEREN“

mit der Regisseurin Brigitte Zürcher und
Heike Oldenburg (EXPA e.V.) als Moderatorin

Wer nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert soll wieder funktionsfähig werden. Doch um welchen Preis? Betroffene und Fachleute teilen ihr Wissen.

Im Anschluss an die Filmvorführung ist Gelegenheit für eine freie Diskussion und Fragen an  die Regisseurin.

Donnerstag 12. Oktober 2017 14:00
Initiative zur sozialen Rehabilitation e.V.
Waller Heerstr. 193
28219 Bremen
(barrierefrei)

Veranstalter:
Initiative zur sozialen Rehabilitation e.V.,
EXPA e.V.

Der Film „Funktionieren“ wird im Oktober 2017 auch in Berlin am Weltkongress für Psychiatrie gezeigt.

zum Film:

Wir leben in einer Gesellschaft die sich mehrheitlich nach Aussen orientiert, das Innere ist nicht mehr so wichtig, es ist eher störend. Wer innerlich nicht mehr ordnungsgemäss funktioniert, soll so schnell wie möglich wieder funktionsfähig werden. Mit allen Mitteln. Doch geht das? Und falls ja, welchen Preis zahlen wir dafür? Betroffene erzählen von ihren persönlichen Erlebnissen und Fachleute berichten von ihren Erfahrungen und Kenntnissen. Kenntnissen, welchen in der Psychiatrie und in der Öffentlichkeit kaum Raum gegeben wird.

(s. Webseite zum Film „FUNKTIONIEREN“ )

 

Bitte werbt für diese Veranstaltung und teilt den Link mit Freunden und Bekannten.



Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit:

Wie willst Du leben?
Immmer perfekter oder entspannt in Teilhabe?

Das Spannungsfeld zwischen Fit- und Schön-Sein, zwischen „Gesundheitswahn“ und „ungesundem Lebenswandel“ wirft Fragen auf.

Führt der Weg zum Erfolg über immer mehr Leistung und perfektem Aussehen, über immer mehr Konsum (z.B. Rauchen, Alkohol, Essen, Fasten, Kaufen, Tabletten)? Macht dieses sehr individuelle Streben nach einem perfekten Leben auf der anderen Seite einsamer? Verlieren wir immer mehr unsere innere Bindung, um die äußeren Erwartungen zu erfüllen?

Und was heißt es für die Menschen, die den Erwartungen und Anforderungen nicht entsprechen wollen oder können?

Die derzeit – in Fachkreisen – vielbesungene Teilhabe könnte ein Gegengewicht zu diesem individualistischen Lebensstil sein.

Was aber bedeutet das Leben in der Gemeinschaft im Konkreten? Gemeinschaft erfahren, jenseits von Leistungsdruck und Konkurrenz, in welchen Feldern gelingt es besonders gut. lm Stadtteil, in der Kunst, in der Familie, beim Sport? Wie viel Bildung brauchen wir, um teilnehmen zu können? Welche Wege nutzen wir alle, um „entspannt“ dazu zu gehören?

(s. Aufruf zur Woche der Seelischen Gesundheit 2017)


Die „Bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit“ findet jedes Jahr rund um den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober in vielen Städten und Regionen in ganz Deutschland statt. In der Broschüre zur Woche der seelischen Gesundheit von DGSP und Gesundheit Nord finden sie das vollständige Programm der Woche in Bremen.

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