EXpert*innenwissen einbringen

Vorträge jeder Form sind das vorrangige Mitttel unser EXpert*innenwissen einzubringen. Wir bekommen Anfragen von Bildungsträgern z.B. zu Vorträgen im Rahmen von Weiterbildungen für Wohnbetreuer- oder Psychiatriepfleger*innen. Während der EXPA-AG wird dann entschieden, welcher der Anwesenden den Auftrag übernehmen wird.

Blitzed: Drogen in Nazi Deutschland (Eine Buchbesprechung)

von Niall McLaren (australischer Psychiater, der 25 Jahre im entfernten Norden Australiens gearbeitet hat. Er beschäftigt sich mit der philosophischen Basis der Psychiatrie, und er hat herausgefunden, dass es keine gibt. Das hat ihn unpopulär bei Kolleg*innen gemacht.) 5. März 2017 Bereits im frühen Jahr 1959 erlaubten mir meine möglicherweise unklugen Eltern den britischen Film Dunkirk anzusehen, der den verzweifelten

Weiterlesen

Woche der seelischen Gesundheit 2017

Wie willst Du leben? Immmer perfekter oder entspannt in Teilhabe? Unter diesem Motto steht die diesjährige Woche der seelischen Gesundheit mit Veranstaltungen vom 9. – 14. Oktober Wir als EXPA widmen uns wieder der Frage wie wir selbst aktiv werden können. Durch Selbstakzeptanz aber vor allem die Selbstwahrnehmung zu stärken, eigene Bedürfnisse und Wünsche zu erkennen und zu erfüllen. http://blog.expa-trialog.de/events/4397

Weiterlesen

„Schatzkiste Rostock“ – wäre das was für Berlin? Erste glückliche Vermittlung bei der „Schatzkiste Berlin“ Fete „Tanzkiste“

„Schatzkiste Rostock“ – wäre das was für Berlin? Motto: Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. A. de Saint-Exupéry In Rostock, einer Hansestadt an der Ostsee mit 200.000 EinwohnerInnen, gibt es seit ca. fünf Monaten die „Schatzkiste“, eine „Kontakt- und Partnervermittlung für Menschen mit Behinderungen“. In einer Begegnungsstätte in

Weiterlesen

Sabina Spielrein – der erste Fall von historisch dokumentiertem Missbrauch

„Solche Köpfe bewegen die Wissenschaft. Sie müssen Psychiater werden.“ C.G. Jung zu Sabina Spielrein Sabina Nikolayevna Spielreins Leben (1885 – 1942) war ein Kampf gegen die Zerstörung von außen und gegen die selbstzerstörerischen Kräfte. Sie hatte mit fließenden Grenzen zwischen Arzt und Patientin sowie um Gesund- und Normalsein zu ringen. Sie ist eine von zwölf Frauen, die die Psychoanalyse in

Weiterlesen

Krise als Chance – Entwicklungen zur Psychiatrie-Selbsthilfe in Griechenland

Im November 2012 berichtete Anna Emmanouelidou, Diplom-Psychologin aus Griechenland, auf der Tagung „endlich selbstverständlich … – Resi1 reist zum Regenbogen“ in Darmstadt über die Verhältnisse in ihrem Heimatland. Ihr Vortrag „Von NULL wieder anfangen – immer wie das erste Mal: Überlegungen und Einladungen über das Soziale, das Politische und das (Zwischen-) Menschliche“ mit dem Untertitel: „Radikalisierung der Krise als Zeichen

Weiterlesen

Komplett überarbeitete Zweitauflage des Statt Psychiatrie-Buches im Antipsychiatrieverlag

Wenn mensch dieses fast 500 Seiten schwere Buch in die Hand nimmt, strahlt einen der goldene Umschlag mit den Bildern der 61 AutorInnen an. Die beiden Herausgeber sind mit dabei: Peter Lehmann betreibt seit 1986 den Antipsychiatrieverlag und ist Mitglied im International Network Toward Alternatives and Recovery (INTAR). Letzteres hat Peter Stastny, der in New York lebt und Dozent am

Weiterlesen

Die Blaue Karawane auf der Breminale

Die Breminale ist ein 5-tägiges Open-Air-Festival, das jährlich im Sommer auf den Osterdeichwiesen stattfindet. Seit 1987 ertönt in inzwischen sieben Zelten vielerlei Musik. Eines der Zelte war in diesem Jahr (2012) das Bambuszelt der Blauen Karawane. In ihm fand sogar die Eröffnungsveranstaltung mit der Presse statt. Bambusbauten hatte es bei der Karawane bereits gegeben, ein so großes Zelt jedoch erst

Weiterlesen

Erlebnisbericht „Verrückt? Na und!“ – ein Schulprojekt über psychische Gesundheit in Berlin

Das Schulprojekt nach dem Vorbild des Leipziger „Irrsinnig menschlich e.V. – Verein für Öffentlichkeit in der Psychiatrie“ wird seit kurzem vom Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin auch in Berlin zu etablieren versucht. Bisher gab es je einen Schulauftritt in der Carl-von-Linné-Schule in Lichtenberg und in der Rheingauschule in Friedenau. Es gehen ein oder zwei Betroffene als ExpertInnen in eigener Sache und eine

Weiterlesen

Isolation und ihre Überwindung in Richtung Dazugehören

Isolation ist Folge von Körperbehinderung – wie Taub- oder Schwerhörigkeit (Nach der materialistischen Behindertenpädagogik ist Isolation der Kern von Behinderung.) – oder von Umgangsweisen zwischen Menschen. Das Wort kommt aus dem Italienischen isolare „isolieren“ und leitet sich von lateinisch insula „Insel“ her mit der ursprünglichen Bedeutung „zur Insel machen, etwas von allem anderen abtrennen“1. Diese Umgangsweise ist schmerzhaft und kann

Weiterlesen

Demonstration zum 20. Behindertenparlament – Inklusion

Am 3. Mai 2012 fand in Bremen die Demonstration zum 20. Behindertenparlament mit dem Oberthema Inklusion statt. Inklusion bedeutet einen Schritt weiter als Integration, nämlich dass bereits der Zustand erreicht ist, dass jeder Mensch in seiner Individualität akzeptiert wird und in vollem Umfang an der Gesellschaft teilhaben kann, dass dieser ausgrenzende Zustand auch nicht mehr hergestellt wird. Wir versammelten uns

Weiterlesen

Warum ich meine 100 % Schwerbehinderung voll verdient habe – das Zusammenspiel von körperlichen und psychischen Gesundheitsfaktoren

Was ist passiert? Die Fakten: Mit Sponsoring meines Trägers konnte ich nach Göppingen bei Stuttgart fahren, um dort an einer Fachtagung des „MuSeele“, des dortigen Psychiatriemuseums im Krankenhaus, teilzunehmen. Am ersten Tag ging es anlässlich des 200. Geburtstages des Gründers des Christophbads um Fortbildung, die Bedeutung der Rehabilitation und der Arbeit von Menschen mit psychischen Gesundheitsproblemen von 1859 bis heute.

Weiterlesen

Tagung „endlich selbstverständlich … – Resi reist zum Regenbogen“ im November 2012

Ich möchte über eine Tagung berichten, an der ich in der zweiten November-Woche 2012 wahrgenommen habe. Tim und ich sind nach Darmstadt-Arheilgen gefahren und haben uns für drei Nächte ein Hotel genommen. Wir waren im K&M-Hotel direkt gegenüber vom Veranstaltungs-Saal. So konnte ich meinen Rollator im Hotel lassen und wir konnten zudem morgens lange genug ruhen. Die Tagungsgebühr (20 €

Weiterlesen

Endlich Selbstverständlich – Tagung auf dem Weg zum Regenbogen in Darmstadt im November 2008

Am Abend vorher war ich in Darmstadt angekommen, am nächsten Morgen dann los zur Tagung „Endlich Selbstverständlich …“, der vierten ihrer Art. Die Tagung fand in dem großen Gasthaus „Goldner Löwe“ in Arheilgen im Norden Darmstadts statt. Vier lange Tischreihen füllten sich mit bis zu 110 Menschen. „Wir“ Betroffenen und Angehörigen waren wieder weitgehend unter uns, die Anzahl der Professionellen

Weiterlesen