Jobangebot – partizipative, trialogische Forschung

Wir suchen in Zusammenarbeit mit F.O.K.U.S

Experten aus eigener Psychiatrieerfahrung als Betroffene oder Angehörige für verschiedene Forschungsprojekte zur

  • Lebenszufriedenheit von Nutzer*innen und deren Zufriedenheit mit den Angeboten sozialpsychiatrischer Einrichtungen
  • Zufriedenheit von Patient*innen, Haltung des Personals und Behandlungserfolg in psychiatrischen Kliniken
  • Wirksamkeit von Inklusionsprojekten und weiteren

Wer Interesse an dieser Aufgabe hat, ruft am besten unsere EXPA-Ansprechpartnerin an, schreibt ihr eine E-Mail oder kommt zu einen unserer AG-Termine.

Bei der EXPA könnt ihr mit aktiven Forscher*innen über Arbeitsweise, Anforderungen und Honorar reden und prüfen ob diese Aufgabe etwas für Euch ist.

Eine Ausbildung als EX-IN Genesungsbegleiter*in ist nicht unbedingt Voraussetzung. Wichtig ist vor allem, lebenspraktische Erfahrung und die Erfahrung mit dem psychiatrischen Hilfesystems einbringen zu können.

Das Besondere an dieser Forschung ist einerseits, dass ein qualitativer Forschungsansatz gewählt wird, bei dem die Nutzer*innen nicht nur Objekt der Forschung sind, sondern sich Psychiatrie-Erfahrene auch aktiv als Forscher*innen beteiligen. Gemeinsam werden Forschungsfragen formuliert, Forschungsaktionen geplant und durchgeführt und Forschungsergebnisse beschrieben und ausgewertet. So entstehen völlig neue Vorgehensweisen und Interpretationen. Bei der Auswertung von Statistiken werden aus der Psychiatrieerfahrung heraus oft überraschende Zusammenhänge erarbeitet und in Forschungsberichten dargestellt. Unsere partizipative Forschung liefert dabei keine absoluten Erkenntnisse, sondern regt zu einem lebendigen Austausch der beteiligten Gruppen an und führt vor allem dadurch zu Veränderungen. Eingefahrenes wird hinterfragt, Neues entwickelt.

Eine genauere Beschreibung der Forschungsvorhaben, der Arbeitsweise und zugrunde liegende Ideen sind in Arbeit.  Im Bericht zur NutzerInnenbefragung der Initiative zur Sozialen Rehabilitation 2009 ist beispielsweide das Vorgehen bei der Einführung von Beschwerdemöglichkeiten  dargestellt.

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