Geschlechterrollen engen ein – authentisch leben, eigene Bedürfnisse erkennen und dafür eintreten

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Datum/Zeit
Date(s) - 10. Oktober 2018
15:00 - 18:00

Veranstaltungsort
Torhaus Nord

Kategorien


„Geschlechterrollen engen ein
– authentisch leben, eigene Bedürfnisse erkennen und dafür eintreten“

Einführung in die GFK mit lebendigen Beispielen.

Wie kann es gelingen, Grenzen zu überwinden?
Wie erreiche ich Klarheit über meine eigenen Bedürfnisse? Wie möchte ich sein?

 

Mittwoch 10. Oktober 2018
15:00 (Vorbereitung ab 14:00)
Liegnitzstraße 63, 28237 Bremen
Straßenbahnlinie 3, Haltestelle Use Akschen

Impulsreferate und Begleitung:

Melanie Engel, Martina Neueroth (EXPA e.V.):
„Männer, Frauen – der große Unterschied“

Almut Hinney (Empathietrainerin www.almut-hinney.de):
„Orientierung durch Empathie für die Widerstände“

Anmeldung erwünscht: EXPA e.V., Ansprechpartnerin Tel. 0421– 3801950
Bitte werbt für diese Veranstaltung und teilt den Link mit Freunden und Bekannten.

Konkrete Inhalte, Methoden und Ablauf haben wir im Juli bei unseren offenen AG-Terminen abgestimmt:

Die diesjährige Woche der seelischen Gesundheit hat das Motto

Gesundheit und Geschlecht: männlich – inter – weiblich – queer

Viele Krankheiten sind Folge von unerfüllten Bedürfnissen und einer tiefen Unzufriedenheit mit der eigenen Situation. Wie kann ich zufriedener und ausgeglichener werden?
Will oder kann ich den Erwartungen und Anforderungen entsprechen, die an mich aufgrund meines Geschlechts gestellt werden?
Was ist mir wirklich wichtig?
Was sind meine eigenen innersten Bedürfnisse?

wie z.B.

Selbstvertrauen, Teilhabe, Gemeinschaft, Wertschätzung, Geborgenheit, Unterstützung, Sinnhaftigkeit, Freude, Ruhe, …

In den Impulsreferaten wollen wir deutlich machen, dass wir die Möglichkeit haben im eigenen Sinn zu handeln, wenn es gelingt die eigenen Bedürfnisse zu erkennen.

Die Bedürfnisse sind … der Hauptantrieb unseres Handelns. Ihnen auf die Spur zu kommen, heißt sich selbst und damit auch andere besser zu verstehen:

Was fühlst und brauchst du? Das ist Empathie.
Was brauche ich selbst? Das ist Selbstempathie.

(s. https://www.almut-hinney.de/gewaltfrei/)

Gefühle signalisieren uns, inwieweit Bedürfnisse erfüllt oder unerfüllt sind. Dabei helfen uns die Methoden der Gewalfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg (s. „Grundmodell der GFK“ in https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltfreie_Kommunikation)

Wenn wir lernen in dieser Hinsicht etwas bewusster wahrzunehmen und zu erkennen was allein aufgrund meiner Zuordnung als Mann oder Frau von mir erwartet wird, wächst die Wahrscheinlichkeit immens, das zu erreichen, was wir möchten. Dann ist es weniger wichtig, ob wir uns als männlich, inter, weiblich oder queer sehen. Nach den Impulsreferaten wird Almut Hinney uns dabei begleiten und uns helfen den eigenen Bedürfnissen auf die Spur zu kommen und einen Weg zu finden, sie zu erfüllen.

Dabei wird niemand gezielt zum mitmachen aufgefordert werden. Jeder Beitrag ist völlig freiwillig. Auch Gäste, die nur interessiert zuhören möchten, sind herzlich willkommen.

 


Eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit:

„Gesundheit und Geschlecht: männlich – inter – weiblich – queer“


Wie steht es um die seelische Gesundheit von Männern und Frauen? Die Sozialisation als Mädchen und Junge, der Umgang mit dem Körper, als auch Stereotype über das Bild von Frauen und Männern, von männlich, weiblich und (nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes 2017) nun offiziell auch inter sind wichtige Aspekte seelischer Gesundheit.

Ist Geschlecht natürlich oder gibt es eine zweigeschlechtliche soziale Ordnung, die beständig in sozialen Interaktionen reproduziert werden muss? Und was heißt es für die Menschen, die den geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen und -anforderungen nicht entsprechen wollen oder können?

(s. Auszug aus dem Aufruf zur Woche der Seelischen Gesundheit 2018)

 

Die „Bundesweite Woche der Seelischen Gesundheit“ findet jedes Jahr rund um den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober in vielen Städten und Regionen in ganz Deutschland statt. Im Flyer zur Woche der seelischen Gesundheit von KulturAmbulanz, Netzwerk seelische Gesundheit, DGSP und Gesundheit Nord finden sie das vollständige Programm der Woche in Bremen.